Produktion und Verarbeitung

Safran ist nicht nur einfach ein Gewürz. Fügt man es einer Speise bei, erhöht sich deren Wert. Safran fördert die Gesundheit und beugt vielen Krankheiten vor. Neuere klinische und pharmakologische Untersuchungen bestätigen althergebrachte Weisheiten und lassen den Safran in einem ganz neuen Licht erscheinen. Safran ist ein hochwertiges Nahrungsmittel, reich an Eisen, Kalium, Phosphor, Vitaminen und Phenolen. Er enthält verschiedene Carotinoide, vor allem Crocin, sodass sich mit Safran gewürzte Gerichte intensiv goldgelb färben. Trocknet man die Safranfäden bildet sich aus dem Bitterstoff Safranbitter Aldehyd Safranal, der dem Safran das unverkennbare Aroma gibt. Safran hat bakterien- und virenhemmende Eigenschaften, und ist harntreibend. Ausserdem ist es ein hervorragend geeignet als Antioxidantionsmittel. Bereits der Verzehr in kleinsten Dosierungen hilft die Gesundheit zu erhalten und zu verbessern.


Safran stammt von der Krokuspflanze Crocus Sativus I. Der Anbau erfolgt auf einem humusreichen Boden. Während die Pflanze heranwächst, gilt es, den Boden immer zu lockern und luftig zu halten. Im August werden dann die Knollen neu verpflanzt. Eine Bewässerung erfolgt nicht. Die Knollen werden in Reihen im Abstand von 20 cm in etwa 10 cm Tiefe gepflanzt.

Mit den ersten Regen im September bildet die Knolle zunächst lanzenförmige Blätter. Mitte Oktober beginnt die Pflanze zu blühen, wobei die Blüten aus jeweils sechs fliederfarbenen Blütenblättern bestehen, welche in der Blütenröhre münden. Hier befindet sich der hellgelbe Griffel, der sich am oberen Ende der Blüte in drei bis sechs 2,5 cm – 4,5 cm lange rote Narbenäste teilt. Diese Narbenäste stellen nach der Ernte das Safrangewürz dar.

Früh am Morgen, noch vor Sonnenaufgang, werden die Krokusblüten im geschlossenen Zustand von Hand gesammelt. Zuhause werden dann die Blüten vorsichtig geöffnet und die Staubfäden herausgenommen. Nun kommt der wichtigste Moment, denn es gilt diese zerbrechlichen Staubfäden in einer besonderen Trocknungsanlage zu trocknen. Dabei verlieren die Staubfäden etwa vierfünftel ihres Gewichtes. Aus 500 Gramm frischen Staubfäden erhält man nach dem Trocknen etwa 100 Gramm Safran, der maximal 5-10% Feuchtigkeit enthält.

Um ein Kilogramm Safran zu erhalten, bedarf es etwa 200.000 Blüten.

Die Erntezeit dauert circa 1 Monat,von Miitte Oktober bis Mitte November.